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        Forschung zum Coronavirus

        Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universit?t Hannover haben ein breites Spektrum an Forschungsprojekten im Zusammenhang mit COVID-19 entwickelt. Es reicht vom Test- und Risikomanagement über die Medikamentenforschung bis hin zu gesellschaftlichen und ?konomischen Auswirkungen der Krise.

        AKTUELLE FORSCHUNGSPROJEKTE (SEITE IM AUFBAU)

        • MCA: Mobile Corona-Analytik

          Das "Mobile Corona Analytik"-Vorhaben (MCA-Vorhaben) ist eine vom nieders?chsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gef?rderte interdisziplin?re Forschungskooperation zwischen Forscherinnen und Forschern der Leibniz Universit?t Hannover (LUH), der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover (HMTMH) zur gezielten Unterstützung bei der Bek?mpfung des Corona Sars-CoV2-Virus. Eine mobile Screening-Plattform wird etabliert und an verschiedenen Einsatzbereichen eingesetzt, um Personen mit einem hohen beruflichen Risiko für eine Corona-Infektion konsequent in regelm??igen Abst?nden zu testen. Infizierte Personen werden so frühzeitig erkannt und k?nnen isoliert werden.

          Durch eine effiziente Teststrategie ist es m?glich, eine hohe Anzahl von Personen in einem beschleunigten Verfahren zu screenen. Die mobilen Stationen sind an unterschiedlichen Standorten einsetzbar und k?nnen so gr??ere Gebiete in kurzer Zeit abdecken. Mit dem Projekt soll eine skalierbare Infrastruktur etabliert werden, die schnell an unterschiedlichen Orten genutzt werden kann.

        • TRAC 19 – Transmissions-Analytik COVID-19 – Nieders?chsisches Schul- und Modellprojekt zur Aufkl?rung von SARS-CoV-2-Infektionswegen bei Schülerinnen und Schülern

          Die stufenweise ?ffnung der Schulen nach dem vollst?ndigen Lockdown bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Pr?valenz und die durch die vermehrte Interaktion von Kindern und Jugendlichen untereinander und mit Erwachsenen zu erwartende erh?hte Inzidenz von COVID-19 anhand ausgesuchter hannoverscher Schulstandorte zu untersuchen. Die Studie wird dabei aktuell und sehr schnell Echtzeit-Daten zur Infektionskette und -verbreitung und damit die essenziellen Informationen zur Etablierung von wissensbasierten Entscheidungshilfen liefern.

        • SMILE – Safety Masks Intended for Lively Expressions

          Welche Einschr?nkungen verursachen Gesichtsschutzmasken in sozialen Interaktionen und wie k?nnen die daraus resultierenden gesellschaftlichen Auswirkungen durch innovative Technologien abgeschw?cht werden? Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die Entwicklung eines Prototyps für eine neuartige antivirale Schutzmaske mit geringem Atmungswiderstand bestehend aus einem hauchdünnen und transparenten Filtermaterial. Für die Entwicklung werden Produktanforderungen aus individuellen Umfragen herangezogen. Diese Innovation wird sowohl den Tragekomfort als auch zwischenmenschliche Interaktionen verbessern und die sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Kommunikationsst?rungen mindern.

        • Etablierung neuartiger Technologien zur Herstellung und Prüfung von Schutzausrüstungen

          Projektinhalte: Beratung von Unternehmen hinsichtlich der CE-Zulassung von Schutzausrüstungen, Erstellung von Prüfstrategien für Schutzausrüstungen, Etablierung und Entwicklung von Prüfverfahren, Durchführung der n?tigen Prüfungen sowie Erstellung von Prüfberichten.

        • COVID-19-Pandemie – Risikoanalyse und Versicherungsschutz

          Verschiedene Projekte: Infektionsmodellierung von SARS-CoV-2, Aggregation von Vorhersagemodellen zu SARS-CoV-2, Aktuarielle Analysen zur COVID-19-Pandemie, Versicherungsschutz und COVID-19-Pandemie.

        • Lernen aus der Krise – Erfahrungen von MINT-Lehrkr?ften mit Lernplattformen

          Durch die Ma?nahmen gegen die Verbreitung von Corona standen Lehrkr?fte vor der Herausforderung, ihren Unterricht von Zuhause zu organisieren. Diverse digitale Werkzeuge und Lernplattformen sind dadurch zum Mittel der Wahl geworden. Viele Lehrkr?fte nutzen die Lernplattformen intensiver als bisher. In diesem Projekt wird erhoben, welche Potenziale die Lehrkr?fte an den Lehr-Lernplattformen sch?tzen und welche Hindernisse ihnen das Lehren erschweren. Auf dieser Basis sollen m?gliche Unterstützungsma?nahmen abgeleitet werden.

        • Bewegung, Sport und Ern?hrung w?hrend und nach COVID-19

          Die Corona-Krise mit ihren Einschr?nkungen und Umstellungen der Lebensgewohnheiten hat auch das Bewegungs- und Ern?hrungsverhalten sowie das psychosoziale Wohlbefinden ver?ndert. Welche kurz- und mittelfristige Bedeutung dies für das Gesundheitsverhalten hat, ist nicht bekannt. Die Studie zielt darauf ab, Informationen zu Bewegung, Ern?hrung und Wohlbefinden in Zeiten von Corona zu erheben, um absch?tzen zu k?nnen, welche Vor- und Nachteile sich aus den Verhaltens?nderungen für die Gesundheit ergeben. Basis ist eine Online-Befragung, an der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer mindestens einmal, vorzugsweise aber wiederholt in einem 14-t?gigen Turnus über einen Zeitraum von zehn Wochen teilnehmen sollen.

        • CADIP – Calanus for Diabetes Prevention

          Menschen mit chronischen Erkrankungen weisen ein erh?htes Risiko für schwere Verl?ufe von COVID-19 auf. Dies gilt auch für Adip?se und Diabetiker. In metabolischer Hinsicht scheint dies auf die hiermit einhergehende chronisch niederschwellige Entzündung (low-grade-inflammation) und deren Folgen zurückzuführen zu sein. Gegenstand des Projekts sind die immunologischen Ver?nderungen bei moderatem übergewicht und einer pr?diabetischen Stoffwechsellage. Im Kern steht dabei die Frage, inwieweit ein neuartiges marines ?l aus Calanus finmarchicus (Zooplankton) antientzündliche Eigenschaften besitzt und die Insulinsensitivit?t bei Pr?diabetikern erh?hen kann.

        • OnCoVID-Management in der Onkologie w?hrend der COVID-19-Pandemie – ethische, rechtliche und gesundheits?konomische Implikationen

          Ziel des Verbundprojekts mit der Medizinischen Hochschule Hannover ist die Bereitstellung einer Checkliste für das onkologische Versorgungsmanagement w?hrend einer Pandemie und zur datenbasierten Entwicklung von medizinethisch bewerteten Entscheidungsrichtlinien für die onkologische Versorgung im Kontext von Pandemien. Die Entscheidungsfindung zur Krebsbehandlung w?hrend der COVID-19-Pandemie ist nicht nur durch begrenzte Ressourcen und Priorisierung von Aktubehandlungen gekennzeichnet, sondern auch durch mehrdimensionale Auswirkungen auf Behandlungsalgorithmen, Langzeitergebnisse und klinisches Prozessmanagement. Die Komplexit?t der Krebsbehandlung erfordert in diesem Zusammenhang spezifische überlegungen zu ethischen und medizinrechtlichen Aspekten w?hrend der Pandemie. Derzeit sind solche Richtlinien jedoch nur für die Intensiv-/Notfallversorgung verfügbar.

        • The Grand International Challenges (u.a. die so genannte Corona-Krise) in theologisch-ethischer Perspektive

          An die Stelle der für das Sommersemester 2020 geplanten Ringvorlesung ?The Grand International Challenges“, die coronabedingt ausfallen musste, tritt ein gleichnamiges Buchprojekt. Es wird neben Klimagerechtigkeit, Digitalisierung, Weltern?hrung, Geschlechtergerechtigkeit, Migrationsbewegung, Genome Editing u.a. die Corona-Krise aufgreifen und zum Gegenstand theologisch-ethischer Urteilsbildung machen. Erkenntnisleitend soll die Frage thematisiert werden, was der ?Schatten“ der Corona-Krise für die Theologie bedeutet. Doch ist diese Metapher überhaupt tragf?hig? Anders gefragt: Warum bildet die Corona-Epidemie überhaupt eine theologische Herausforderung? Wie kann sie ernst genommen werden, ohne die Krise im Sinne eines sich leicht selbst übersch?tzenden Krisendenkens zum Ma?stab aller Dinge zu machen? Begriffe etwa wie ?Herdenimmunit?t“ und ?Risikogruppen“ werden in diesem Zusammenhang problematisiert.

        • Frames of vulnerability, politics of belonging and critical literacy

          Diese Studie vertieft das wissenschaftliche Verst?ndnis über die komplexen Vorg?nge im Umgang mit empirische Vielfalt und ungleicher Gef?hrdung, deren Untersuchung im Kontext der COVID-19-Pandemie, deren Diskurse und Konsequenzen in Bezug auf die F?higkeit Inhalte kritisch zu hinterfragen sowie die Folgen für die demokratische Kultur und die politische Bildung im Hinblick auf die empirische Tatsache dass pluralistische und überschneidende Kontexte und Konsequenzen von Gef?hrdung in ?ffentlichen politischen R?umen und der politischen Bildung zwar auf einem hohem Niveau wahrgenommen und thematisiert werden jedoch bislang nicht im Zusammenhang mit der Pandemie untersucht wurden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer reflektierenden Struktur zum Umgang mit Gef?hrdung auf der konkreten empirischen Basis von COVID-19 und dem Umgang mit der Pandemie unter Einbeziehung impliziter Zugeh?rigkeitspolitik welche die Zusammensetzung von vernachl?ssigten und gef?hrdeten sozialen Gruppen analysiert (z.B. Geflüchtete, Gastarbeiter, benachteiligte Kinder, von Armut betroffene Personen oder Menschen mit Behinderungen). Dabei sollen die gef?hrdenden Folgen von Ma?nahmen und Schutzprogrammen untersucht werden.

        • Digitales Lernen in der Sonderp?dagogik? Eine Untersuchung der Gelingensbedingungen digitaler sonderp?dagogischer F?rderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen

          Im Rahmen des Projektes wird die Umsetzung sonderp?dagogischer F?rderung w?hrend der coronabedingten Schulschlie?ungen fokussiert. Dazu wurden 700 Sonderp?dagoginnen und -p?dagogen in Deutschland im Rahmen einer Online-Erhebung zur digitalen Umsetzung des Unterrichts befragt. Anhand der erhobenen Daten werden wesentliche Einblicke in Gelingensbedingungen und Hindernisse des digitalen Unterrichts bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen gewonnen. Die Einblicke k?nnen als Grundlage für die Entwicklung eines Rahmenmodells digitalen Unterrichts in der Sonderp?dagogik genutzt werden und im Rahmen geeigneter Materialien und Unterstützungen für Lehrkr?fte aufbereitet werden. Die Einblicke k?nnen dabei einen wichtigen Baustein in der langfristigen Aufgabe der Digitalisierung in der Schulbildung darstellen.

        • E-Tape – Bildung für Schülerinnen und Schüler mit sonderp?dagogischem F?rderbedarf und Behinderungen w?hrend und nach den Schulschlie?ungen – Die Perspektive von Lehrpersonen und Eltern

          Schülerinnen und Schüler mit sonderp?dagogischem F?rder- und Unterstützungsbedarf tragen ein h?heres Risiko, w?hrend der Corona-Krise von hochwertiger Bildung ausgeschlossen zu sein. Die Krise er?ffnet die Chance, Probleme des Schulsystems mit Blick auf die Inklusion dieser Schülerinnen und Schüler zu identifizieren und kreative, flexible und niedrigschwellige L?sungen und Strategien sichtbar zu machen, mit denen Lehrkr?fte in Zusammenarbeit mit Eltern hochwertige Bildungsprozesse erm?glichen. Das Projekt wird einen tieferen Einblick in das Verst?ndnis der Beziehungen zwischen schulischem Lernen und familialen Unterstützungsprozessen für diese Schülerinnen und Schüler gew?hren und dazu beitragen, das Schulsystem in Richtung mehr Bildungsgerechtigkeit weiter zu entwickeln. Methoden: Quantitative Fragebogenerhebung an Schulleitungen und Lehrpersonen der Sonderp?dagogik in Niedersachsen, Qualitative Telefoninterviews mit Lehrkr?ften und Eltern, Auswertung von Twitter- und Instagram-Feeds von Eltern in der Corona-Krise.

        • #LernenVernetzt – Ein Lehr-Forschungsprojekt

          Die COVID-19-bedingten Schulschlie?ungen führten dazu, dass ein Teil der derzeit an der LUH immatrikulierten Lehramtsstudierenden ihre Praktika an den Schulen nicht vollst?ndig absolvieren konnte. Ausgehend von der Idee, Lehramtsstudierenden zeitnah sinnstiftende sowie kompetenzf?rdernde Ersatzleistungen für ihr Schulpraktikum zu erm?glichen und gleichzeitig Schulen, Lehrkr?fte und Schülerinnen und Schüler zur Seite zu stehen, entwickelte das Leibniz School Connect (LSConnect)-Projektteam die Initiative #LernenVernetzt. Engagierte Studierende k?nnen hier Lehrkr?fte bei der Digitalisierung ihrer Lehr-Lern-Angebote und deren Schülerinnen und Schüler bei den damit verbundenen Lernprozessen unterstützen. Untersucht wird die Gestaltung der digitalen unterrichtlichen Angebote, die Nutzung und Wahrnehmung derselben durch die Schülerinnen und Schüler und die Begleitung der Lernprozesse seitens der Studierenden.

        • Adolescence in times of a pandemic – An international comparative qualitative study

          Wir untersuchen in einem kulturell-vergleichenden Ansatz den Sozialisationsprozess von Adoleszenten weltweit. Dazu führen wir Interviews in verschiedenen L?ndern durch und erarbeiten, wie Adoleszente die Corona-Krise wahrnehmen, verarbeiten und mit der neuen Situation umgehen. Dieses Projekt wird als Kooperation der Leibniz Universit?t Hannover und der Universit?t Bielefeld sowie mit der Hilfe von internationalen Kolleginnen und Kollegen durchgeführt. Bisher haben wir Interviews aus den folgenden L?ndern gesammelt und ausgewertet: Vietnam, Südkorea, China, Indonesien, Brasilien, ?sterreich, Belgien und Deutschland.

        • Will the world never be the same? Letters from a post-corona future

          Die Corona-Krise hat das Leben von Menschen weltweit ver?ndert. Die t?glichen Abl?ufe und Routinen wurden gest?rt oder erheblich eingeschr?nkt. Dadurch wird deutlich, dass unser allt?gliches Leben und unsere Gewohnheiten nicht starr sind, sondern ver?ndert werden k?nnen. Was wiederum die Frage aufwirft, wie wir leben wollen – nach Corona. Wollen wir zurück in die Vergangenheit und so leben, wie wir es vor Corona getan haben, oder wollen wir eine neue, eine andere Lebensweise für die Zukunft? Wenn wir die M?glichkeit h?tten, eine neue Zukunft zu gestalten, wie würden wir diese gestalten? Um Antworten auf diese Frage geben zu k?nnen, wurden Jugendliche ab 16 Jahren gebeten, Briefe aus der Zukunft an ihr jetziges Ich zu schreiben.

        • The impact of sanitation and hygiene behaviour on infectious diseases among vulnerable migrants in Germany, Indonesia and Nigeria

          Diese Studie fokussiert sich auf die Auswirkungen von sanit?ren Einrichtungen und Hygieneverhalten auf Infektionskrankheiten bei gef?hrdeten Gruppen wie Migrantinnen und Migranten. Der Schwerpunkt wird auf COVID-19 und anderen neu auftretenden Infektionskrankheiten sowie auf sexuell übertragbaren Infektionen und Harnwegsinfektionen liegen. Das Projekt wird in Indonesien (Zentral-Java), Nigeria (Süd-Ost) und Deutschland durchgeführt. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern in Indonesien und Nigeria haben wir bereits Vorstudien zu diesem Thema durchgeführt. Dabei haben erste Erkenntnisse gezeigt, dass es sowohl auf Gemeindeebene als auch im Gesundheitssektor an der Zug?nglichkeit und Qualit?t von Sanit?r- und Gesundheitseinrichtungen als auch Hygienestandards laut der WHO Vorschriften mangelt.

        • Coping Strategies with COVID-19: Societal Impact

          Die Studie untersucht die Auswirkungen des Lockdowns auf individuelle Werteinstellungen und Verhaltensmuster unter besonderer Berücksichtigung der Familien mit Kindern. Im Rahmen der Studie wird eine quantitative Befragung durchgeführt, die Besch?ftigung und Arbeitsbedingungen, Einteilung der t?glichen Aktivit?ten und Mobilit?t sowie Interaktionen im Haushalt und Work-Life-Balance thematisiert. Zus?tzlich wird der mediale Diskurs untersucht, basierend auf Twitter-Daten und Artikeln in regionalen und überregionalen Zeitungen.

        • The causal influence of information about COVID-19 on trust in government, perception of households‘ living conditions, and economic expectations

          Die derzeitige COVID-19-Krise hat weltweit erhebliche Auswirkungen. Potentiell hat die spezifische Art von Informationen welche Haushalte und Konsumenten erhalten einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Krise. Mit Fokus auf die beiden Schwellenm?rkte Thailand und Vietnam untersuchen wir den Auswirkungen verschiedener Informationsstrategien auf die Einsch?tzung der Menschen in Hinblick auf (i) den Umgang ihrer Regierung mit COVID-19 und das Ma? an Vertrauen in ihre Regierung, (ii) die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf deren Leben sowie (iii) die zukünftige Entwicklung von makro?konomischen Variablen und der Konsumentenmeinung. Zudem untersuchen wir ob und in welchem Ausma? die Einsch?tzungen der Menschen hinsichtlich des Umgangs ihrer Regierung mit der Pandemie und das Ma? an Vertrauen in die Regierung deren Meinung als Konsumenten beeinflusst.

        • The impact of the COVID-19 pandemic in emerging economies

          Bei der Sammlung von Paneldaten für das Jahr 2020 berücksichtigt das DFG-Langfristvorhaben ?Thailand-Vietnam Socioeconomic Panel“ (TVSEP) die COVID-19-Pandemie. Auf Grundlage der einzigartigen, langfristig angelegten und qualitativ hochwertigen TVSEP-Paneldatenbank bestehend aus 4400 l?ndlichen Haushalten und rund 1000 Migranten in st?dtischen R?umen in Thailand und Vietnam wird im November 2020 eine speziell auf die Corona-Pandemie ausgerichtete Umfrage durchgeführt. Das Corona-Projekt besch?ftigt sich mit der Beantwortung der Frage wie sich die COVID-19-Pandemie auf das Wohlbefinden und diverse Verhaltensmerkmale gef?hrdeter Einzelpersonen, Haushalte und Gemeinschaften in den beiden Schwellenm?rkten Thailand und Vietnam auswirkt. Die Sammlung und Analyse dieser zus?tzlichen Daten erm?glicht eine pr?zise Beurteilung der Auswirkungen der Pandemie und liefert wichtige Erkenntnisse bezüglich der getroffenen Ma?nahmen w?hrend der Krise. Darüber hinaus k?nnen daraus Handlungsempfehlungen zum zukünftigen Umgang mit einer solchen Krise entwickelt werden.

        • The Race for Coronavirus Vaccines

          In diesem Projekt wenden wir Erkenntnisse aus unserer Arbeit “Experimentation, learning and preemption” (Hoppe-Wewetzer et al., CEPR Discussion Paper 13483, 2020) auf den aktuellen Wettlauf um die Herstellung von Impfstoffen gegen das Coronavirus an. Wir entwickeln ein Modell zur Untersuchung des Wettbewerbs zwischen fünf Impfstoffherstellern die sich in der letzten Phase klinischer Studien befinden welche durchgeführt werden um die Wirksamkeit und Sicherheit eines m?glichen Impfstoffs zu bewerten. Ziel des Projekts ist es, daraus Implikationen für das weitere Vorgehen abzuleiten.

        • Spezifisch spaltende Peptidasen

          Peptidasen wie Cathepsine und TMPRSS aktivieren das "spike"-Protein zum Durchtritt von CoV in die Lungenzelle. Inhibitoren für diese Peptidasen wie Camostat sind potenzielle Therapeutika. Am Institut werden solche spezifisch spaltenden Peptidasen bearbeitet. Es sind hierzu Trenntechniken sowie FRET-Assays und Partialsequenzierungsverfahren (nLC-QTOF-MS/MS) etabliert. Somit k?nnen medizinisch orientierte Arbeitsgruppen an der MHH methodisch unterstützt werden, wie es mit der AG Borlak bereits praktiziert wird.

        • Erforschung von Silvestrol, als pflanzlichem Naturstoff mit antiviraler Wirkung gegen das Coronavirus 2019-nCoV

          Silvestrol ist ein Naturstoff aus asiatischen Mahagonigew?chsen. Es verfügt über virushemmende Eigenschaften gegenüber dem Hepatitis-E-Virus und wird seit Kurzem bekannt auch gegenüber dem Coronavirus 2019-nCoV. Er ist chemisch nur schwer herstellbar und muss deshalb aus der Naturquelle im indonesischen Urwald gewonnen werden. Silvestrol hemmt ein k?rpereigenes Enzym des Wirts, auf das die Corona-Viren angewiesen sind, um ihre eigenen Proteine herstellen zu k?nnen. Das Virus kann sich wegen dieser inhibierenden Wirkung von Silvestrol schlie?lich nicht mehr vermehren. Damit ist Silvestrol ein einzigartiger Startpunkt für die Entwicklung eines Medikaments gegen das Coronavirus. Dieser Therapieansatz steht alternativ zu der M?glichkeit, einen antiviralen Impfstoff zu entwickeln. Ein medizinal-chemisches Forschungsprogramm zu Silvestrol beinhaltet die Synthese einer sogenannten Bibliothek von Silvestrol-Abk?mmlingen und zielt auf verbesserte antivirale Eigenschaften bei reduzierten Nebenwirkungen ab.

        • Anti-COVID-Aktivit?t von Protasom-Inhibitoren (Argyrine)

          Die Argyrine sind peptidische Naturstoff aus Bodenbakterien und zeichnen sich durch eine Reihe unterschiedlicher Aktivit?ten aus, die sie als m?gliche Medikamente in Betracht kommen lassen. Neben anti-Tumor- und antibiotischen Aktivit?ten sind es insbesondere die anti-viralen Eigenschaften, die Argyrin als potenzielles Medikament in den Mittelpunkt rücken. In Zusammenarbeit mit Medizinern und Virologen an den Universit?ten Tübingen und Heidelberg soll das Potenzial der Argyrine als Medikament gegen das Coronavirus untersucht werden. Das Ziel ist es, die Argyrine für ihren Einsatz gegen das Coronavirus 2019-nCoV zu optimieren.

        • Innenraumsimulationen der turbulenten Str?mung unter Berücksichtigung von ausgeatmeten Substanzen und Lüftungssystemen/-fenstern

          Untersuchung zur Beurteilung von Aerosolverteilungen und damit Verteilung von Sars-CoV-2, z.B. in H?rs?len.

        • Versicherungsschutz und Corona-Pandemie

          Das rechtswissenschaftliche Forschungsprojekt des House of Insurance untersucht zun?chst verschiedene Deckungsfragen bei der Betriebsschlie?ungsversicherung und Veranstaltungsausfallversicherung im Kontext der Corona-Pandemie. Ausgangspunkt ist dabei die Frage, in welchem Umfang Infektionskrankheiten wie COVID-19 von den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der am Markt t?tigen Versicherer erfasst werden und inwieweit bestehende Risikoausschlüsse für Seuchen und Pandemien eingreifen. Darüber hinaus nimmt das Projekt eine m?gliche Haftung von Versicherungsvermittlern wegen einer Beratungspflichtverletzung in den Blick und thematisiert Fragestellungen zu Gefahrerh?hung und Versicherungsschutz bei einer Infektion mit dem Coronavirus.

        • § 313 BGB in Zeitung der Corona-Krise – am Beispiel der Gewerberaummiete

          Der Beitrag zeigt auf, dass für Gewerberaummieter über § 313 BGB eine Reduktion des Mietzinses m?glich ist, wobei die Umst?nde des Einzelfalls zu berücksichtigen sind. Vor dem Hintergrund der restriktiven Handhabung des § 313 BGB pl?diert die Autorin für eine Pr?zisierung der Rechtsprechungsformel zu den Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Durchbrechung des Grundsatzes von der Ma?geblichkeit der vertraglichen Risikozuweisung.

        • Infektionsschutzrechtliche Implikationen auf das Arbeitsrecht

          Das Corona-Virus h?lt seit sp?testens Januar 2020 die Welt in Atem und ist mit seinen vollen Auswirkungen in Deutschland angekommen. Die aufgrund der Corona-Pandemie erlassenen zwei Gesetze zum Schutz der Bev?lkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite haben weitreichende ?nderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zur Folge, die insbesondere das Gesundheitswesen betreffende Krisenreaktionsma?nahmen erm?glichen. Aber auch das Arbeitsrecht als Teil des Wirtschaftsrechts ist betroffen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber stehen vor gewaltigen Herausforderungen, um der Krise Herr zu werden. Viele Arbeitgeber k?nnen aus wirtschaftlichen Gründen keine Arbeit mehr anbieten. Viele Arbeitnehmer hingegen sind wegen beh?rdlicher Ma?nahmen oder Erkrankung nicht f?hig, die geschuldete Arbeit zu leisten. Die schulische und kinderg?rtliche Infrastruktur ist bis auf einen Notbetrieb wochenlang weggebrochen. Der Beitrag handelt von den Auswirkungen des IfSG auf das Arbeitsrecht und ordnet die Regelungen des IfSG in den arbeitsrechtlichen Kontext ein. Er beleuchtet insbesondere die in diesem Gesetz normierten Entsch?digungs- und Datenschutzregelungen. Die Entsch?digungsregelungen sehen Zahlungen für Arbeitnehmer u.a. in F?llen von Quarant?ne oder einem beruflichen T?tigkeitsverbot vor. Neu sind auch Zahlungen für den Einkommensausfall, wenn Arbeitnehmer ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, weil Kinderg?rten und Schulen geschlossen wurden.

        • Studienindividualisierung durch digitale, datengeschützte Assistenten (SIDDATA)

          Das Projekt will untersuchen, ob und wie Studierende bei der Erreichung individueller Bildungsziele effizient und effektiv unterstützt werden k?nnen, indem bislang unverknüpfte Daten und Informationen in einem individuellen digitalen Studienassistenten zusammengeführt werden. Es implementiert und evaluiert einen solchen Assistenten dazu modellhaft an drei Hochschulen. Studierende sollen ermutigt werden, eigene Bildungsziele zu definieren und konsequent zu verfolgen und sich dabei von einer datengestützten Umgebung unterstützen zu lassen. Der zu entwickelnde digitale Assistent soll in der Lage sein, situationsad?quat Hinweise, Erinnerungen und Empfehlungen zu geben und Vergleiche mit individuellen, sachlichen und sozialen Bezugsnormen und anderen Ma?st?ben zu erm?glichen. Die Anwendung soll dazu mehrere Analyseebenen verbinden, in denen unterschiedliche Faktoren einen Einfluss auf die Effizienz und Effektivit?t des Studiums haben.

        • Virtuelle Unterrichtshospitationen in der Online-Lehre

          Am Seminar für Englischdidaktik werden derzeit videobasierte Online-Kurse mit virtuellen Unterrichtshospitationen in der Lehre eingesetzt, um authentische Unterrichtspraxis trotz des eingeschr?nkten Schulbetriebs im Rahmen der Online-Lehre für unsere Studierenden beobachtbar zu machen. Diese Online-Kurse sind entsprechend eines hochschuldidaktischen Konzeptes zur Entwicklung reflektierter Handlungsf?higkeit gestaltet. Sie werden als Selbstlernkurse im LMS ILIAS sowie mit Zugriff auf die Lehr-Lernmaterialien einer alternativ einsetzbaren Materialwebseite durchgeführt und im Rahmen der universit?tsinternen Lehrauswertung evaluiert.

        • Ausweitung der GenoSurf-Suchmaschine auf SARS-CoV-2-Daten

          Seit Ausbruch der Coronakrise werden immer mehr Informationen zu SARS-CoV-2 in ?ffentlichen Bioinformatik-Datenbanken integriert. Die Datenbankmanagementgruppe unter der Leitung von Professor Stefano Ceri am Politecnico di Milano will Biologinnen und Biologen bei der Interpretation der zunehmenden Informationen unterstützen. Im Rahmen des ERC Advanced Grants ?Data-Driven Genomic Computing“ hat das Forscherteam die Suchmaschine GenoSurf entwickelt, die es Biowissenschaftlern erm?glichen soll, frei zug?ngliche menschliche Sequenzierungsdaten nach einer Vielzahl verfügbarer Kriterien abzufragen. Um zum Verst?ndnis des Corona-Virus und seiner Ausbreitung beizutragen, erweitert die Gruppe GenoSurf um Virusgenome und beginnt mit frei zug?nglichen Informationen über SARS-CoV-2. Das Forschungszentrum L3S ist an der Integration von Genomver?nderungen in die Suchmaschine beteiligt und unterstützt Lernans?tze für Daten, die eine maschinelle Erstellung biologischer Hypothesen erm?glichen.

        • Medical technologies, digital tools and Artificial Intelligence (AI) analytics to improve surveillance and care at high Technology Readiness Levels (TRL)

          Umfang: Innovationsma?nahmen im Rahmen der folgenden Kategorien: 1) F?rderung von marktnahen L?sungen (TRL 7) in einem der nachfolgend aufgeführten COVID-19-Bereiche, welche bereits die CE-Kennzeichnung erhalten haben oder noch erhalten werden um im n?chsten Schritt zu Gro?versuchen, Pilotprojekten und der Bereitstellung in kritischen Bereichen des Gesundheitswesens (oder anderen relevanten Bereichen) überzugehen (Typ 1); 2) F?rderung von Marktinnovationen (?from lab to fab“) zur Weiterentwicklung und Optimierung von innovativen L?sungen die bereits im Laborumfeld validiert wurden (ab TRL 6-7) um die Entwicklung zu beschleunigen und eine Konformit?tsbewertung zu erreichen (CE-Kennzeichnung) (Typ 2). Diese Thematik richtet sich an Verbünde aus innovativen Technologieanbietern einschlie?lich KMU und/oder Organisationen welche im Kontext der Projektziele aktiv sind; letztere k?nnen beispielsweise basieren auf Digital Innovation Hubs, Digital Health Accelerators und Knowledge Hubs, Zentren die Pilotlinien oder vergleichbare Technologien anbieten, Organisationen im Bereich Business und/oder Wissenstransfer. Innovative Technologieanbieter k?nnen entweder Mitglieder der antragstellenden Verbünde sein oder durch Drittmittel finanzierte und durch den Verbund organisierte offene Ausschreibungen ausgew?hlt werden. Die angebotene F?rderung kann Zugang zu Produkten beinhalten.

        • Mobilit?t in der Krise - Projekt zur Erforschung des ver?nderten Mobilit?tsverhalten im Gro?raum Hannover w?hrend der Corona-Pandemie

          Die Corona-Pandemie hat den Alltag vieler Menschen grundlegend ver?ndert. In diesem Forschungsprojekt wird die Ver?nderung des Mobilit?tsverhalten im Gro?raum Hannover w?hrend der Corona-Pandemie untersucht. Zu diesem Thema wurde im Rahmen eines Studienprojekts des Instituts für Wirtschufts- und Kulturgeographie eine repr?sentative Umfrage in der Region Hannover im Juni 2020 durchgeführt, die unter anderem Aufschluss über die Substitution des ?PNV durch Rad- oder Autonutzung im Kontext von nachhaltigem Mobilit?tsverhalten liefert. Des Weiteren werden die Mobilit?tsreduktion und die Betroffenheit unterschiedlicher sozialer Gruppen w?hrend der Pandemie untersucht. Eine zweite Befragung ist für den Herbst geplant, um festzustellen, ob Ver?nderungen dauerhaft oder nur kurzfristiger Natur waren. Für dieses Projekt sind Drittmittel beantragt.

        • Digital Contact Tracing, Privacy, and Discrimination: On the Ethics of Fighting Corona

          Im Zuge der COVID-19 Pandemie wurden Ma?nahmen wie Kontakt- und Ausgangssperren, Versammlungsverbote und die digitale Kontaktverfolgung erwogen oder durchgeführt, die in liberalen Demokratien normalerweise undenkbar w?ren. Ziel dieses von der VolkswagenStiftung gef?rderten Projektes ist es, zu untersuchen, wie eine ethisch gerechtfertigte Pandemiebek?mpfung aussieht. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf verschiedene M?glichkeiten der digitalen Kontaktverfolgung und auf die Frage, wie deren Beitrag zur Eind?mmung der Pandemie gegen m?gliche Verletzungen des Datenschutzes abgewogen werden sollten. 

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